Der Weltenrand

Der Weltenrand ist eine Welt, die von allerlei verschiedenen Völkern bewohnt wird. Egal ob die Tieflinge aus Kyushuu, die Nordvölker Grendals, die Goblinoiden aus dem nördlichen Relurien oder die Menschen Omniens – es gibt kaum ein Volk, welches hier nicht ansässig ist. Dies mag auch der Grund sein, warum man den Fremden, die seit einigen Umläufen die bisher unüberwindbaren Grenzen des Weltenrandes überschritten haben, generell freundlich gesinnt gegenüber steht. 

Doch sollte man sich nicht von der Gastfreundschaft der relurischen Dorfgemeinschaften täuschen lassen: der schwelende Gebietskonflikt zwischen Relurien und Omnien offenbart sich in geflüsterten Botschaften in der Taverne, das Geheul der grendaler Wölfe ist jeden Mond näher an der Grenze zu vernehmen und die Schrecken des Finstertanns suchen jene Heim, die sich zu sehr in Sicherheit wiegen vor den Gefahren des Winters. 

Die Grenzen des Weltenrandes bilden einen vielgestaltigen, aber (beinahe) undurchdringlichen Wall: Der Finstertann mit seinen Monstern, den Richtung ändernden Pfaden und der seltsam verlaufenden Zeit im Osten, das Nordgebirge mit seinen verschlungenen Höhlensystemen im Norden, die brennenden Sande der Gohaban-Wüste im Osten und das geheimnisvolle Süd-Meer voller geschuppter Seeungeheuer und mysteriöser Meeresstrudel im Süden. Das Zentrum des Weltenrandes bildet der Ozean der Ketten – ein Meer, dessen Grund bisher von noch niemandem erreicht wurde und von dem man munkelt, dass die Großen Alten einstmals dorthin verbannt und versiegelt wurden.